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EKZ starten zweites Pilotprojekt mit intelligenten Strassenlampen

Die Elektrizitätswerke testen, wie sie bei der Beleuchtung der Strassen Strom sparen können. Sie starten einen zweiten Versuch, bei dem sich die Laternen selbständig regulieren.

pd

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) starten ein zweites Pilotprojekt mit intelligenten Strassenlampen. Auf einer rund einen Kilometer langen Teststrecke in Urdorf misst ein Sensor den Verkehrsfluss, woraufhin 27 LED-Leuchten ihre Leuchtstärke anpassen.

Die neue Anlage an der Birmensdorferstrasse in Urdorf sei kürzlich in Betrieb genommen worden, teilten die EKZ am Donnerstag mit. Mit dem neuen System sollen Stromeinsparungen von bis zu 30 Prozent möglich sein. Im einjährigen Pilotprojekt wollen die EKZ in Zusammenarbeit mit der Baudirektion des Kantons Zürich Zuverlässigkeit und Kosten sowie auch die eingesparte Energie und die Akzeptanz unter den Anwohnerinnen und Anwohnern eruieren.

Die EKZ testeten bereits von Juni 2014 bis Juni 2015 an einer Kantonsstrasse zwischen Regensdorf und Niederhasli eine intelligente Lichtsteuerung. Rund 25 Prozent Strom wurde dabei auf der ein Kilometer langen Teststrecke eingespart.

Das erste System funktionierte leicht anders: Befanden sich weder Auto- noch Velofahrer auf der Strecke, leuchteten die Lampen nur halb so stark. Sobald sich ein Verkehrsteilnehmer näherte, wurde dieser durch Sensoren frühzeitig erfasst und die Leuchten auf die volle Helligkeit geschaltet.

SDA/heb

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