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Eine Unterländerin erobert das Herz des Bachelors

Am Montagabend hat Kristina Radovic in der ­Sendung «Der Bachelor», dem Erfolgsformat des Schweizer Privatsenders 3+, das Herz des begehrten Junggesellen ­Janosch für sich gewonnen.

Bachelor Janosch Nietlispach verschenkte gestern seine letzte Rose. Glückliche Empfängerin war die 22-jährige Wallisellerin Kristina Radovic, die am Ende dieser Staffel als Siegerin aus insgesamt 22 Bewerberinnen hervorging.
Bachelor Janosch Nietlispach verschenkte gestern seine letzte Rose. Glückliche Empfängerin war die 22-jährige Wallisellerin Kristina Radovic, die am Ende dieser Staffel als Siegerin aus insgesamt 22 Bewerberinnen hervorging.
3+

Eine bodenständige Traumfrau zum Partymachen, aber auch zum Träumen – so haben die Fernsehzuschauer Kristina Radovic kennen gelernt. Acht Wochen lang, immer am Montagabend, kämpfte die Sachbearbeiterin im IT-Bereich, um den feschen Junggesellen Janosch Nietlispach. Mit Erfolg, wie sich herausstellte. Die 22-jährige Wallisellerin liess 21 Mitbewerberinnen hinter sich und liegt nun in den Armen des 28-jährigen Weltmeisters im Kick­boxen.

Janosch entschied sich in der letzten Nacht der ­Rosen für Kristina, die jetzt im siebten Himmel schwebt.«Geknistert hat es bei uns schon die ganze Zeit. Aber gemerkt, dass er der Richtige ist, ­habe ich es beim letzten Date während einer Kajakfahrt. Wir ­haben das Kamerateam abgehängt, haben eine einsame Bucht angesteuert und sind uns dort ­näher gekommen», verrät Kris­tina dem «Zürcher Unterländer».

Beste Freundin wurmt es

In einem intensiven Gespräch hat Kristina dem «Bachelor» erzählt, dass sie noch zu Hause bei den Eltern wohnt. «Dann haben wir schon Pläne für eine gemeinsame Zukunft geschmiedet», verrät sie. Doch vorläufig will das Paar nichts überstürzen, denn der Alltag ist eine etwas andere Disziplin als das schöne Leben an Traumorten. «Bis zum Schluss habe ich daran gezweifelt, dass Janosch mir die letzte Rose gibt. Ich habe echt gebibbert», sagt Kris­tina. Eine Mitbewerberin dürfte es mehr als alle anderen wurmen, dass Kristina das Herz des «Bachelors» erobert hat.

Vesna aus Schlieren ist Kris­tinas beste Freundin und hat, als sie sich selbst zum «Bachelor» angemeldet hat, ihre Kollegin gleich mit aufs Formular gesetzt. Die beiden Ladys reisten im Multipack an und dachten wohl nie im Leben, dass sie beide bis in den Final kommen. Obwohl die Freun­dinnen immer wieder beteuert haben, dass die Liebeskonkurrenz ihre Freundschaft nicht belasten wird, sehen die beiden jetzt offensichtlich ein wenig anders. Spricht man Kristina auf Vesna an, so sucht die sonst so kommunikative junge Frau nach Worten. «Wir müssen erst sehen, wie wir klarkommen. Alles ist noch so frisch», sagt sie und hüstelt.

Kristina hat während der achtwöchigen Drehzeit Thailand, ­Dubai und Oman und bereist und residierte in den besten Hotels. Doch nach den schönsten Momenten gefragt, sagt sie: «Es war immer dann besonders schön, wenn ich mit Janosch alleine war.» Einmal sind die beiden über den Goldmarkt gebummelt und da hat Janosch ihr eine Kette mit Herzen gekauft. Diese gemein­samen Momente mit Janosch hat Kris­tina in bester Erinnerung. Doch es gab auch Unangenehmes.

An Geduld gewonnen

So zum Beispiel, als Janosch die Ladys aufforderte, sich vor seinen Augen von einer zwölf Meter hohen Klippe ins Meer zu stürzen. «Da habe ich nicht mitgemacht, sondern habe die Lightversion gewählt. Doch auch diese war immerhin sechs Meter hoch», erzählt sie.

Kristina sagt, sie habe von der Teilnahme am «Bachelor» profitiert. Fast endlose Gratisferien und viel Spass mit anderen jungen Menschen. Ausser dem «Bachelor» hat Kristina noch etwas anderes gewonnen. Sie sagt: «Ich war immer schon geduldig, aber während der Dreharbeiten lernte ich, was Warten wirklich heisst. Es brauchte unglaublich viel Ausdauer, und ich würde sagen, dass ich noch enorm an Geduld dazu gewonnen habe.»

Drei Frauen aus dem Zürcher Unterland waren bei «Der Bachelor» dabei. Céline aus Opfikon schied etwa in der Mitte der Staffel aus; Arina aus Winkel schaffte es in den ­Final.

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