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Eine steuerbefreite Erbschaft

Die Gemeinde Russikon kann die gesamte Erbschaft von 4,5 Millionen Franken behalten. Sie muss heute keine Erbschaftssteuer zahlen. Kommt die Initiative durch, sieht es anders aus.

Erbt Russikon nach 2017 erneut und ändert das Gesetz mit der Annahme der entsprechenden Initiative, muss die Gemeinde eine Erbschaftssteuer bezahlen.
Erbt Russikon nach 2017 erneut und ändert das Gesetz mit der Annahme der entsprechenden Initiative, muss die Gemeinde eine Erbschaftssteuer bezahlen.
Heinz Diener

Russikon dürfte im Raum Zürich mittlerweile jedem Zeitungsleser bekannt sein. Die Meldung, dass die Gemeinde unerwartet zu einer Erbschaft von vier Millionen Franken und einer Viereinhalb-Zimmer-Eigentumswohnung im Wert von einer halben Million Franken gekommen ist, kursierte in allen gedruckten wie auch digitalen Medien. Eine Frage aber ist offen geblieben: Muss die Gemeinde eine Erbschaftssteuer zahlen? Nein, denn Gemeinden sind wie Bund und Kantone gemäss dem kantonalen Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz von der Erbschaftssteuer befreit. Ebenfalls befreit sind Ehepartner und direkte Nachkommen.

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