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Ein zweites Leben für Kostüme

Hüte, Masken, Kleider, Schuhe - das Opernhaus hat am Samstag die Ausstattung der abgespielten Stücke verkauft. Die Besucher rissen sich um die über 5000 Kostüme und Accessoires.

Am Samstag verkaufte das Opernhaus die Ausstattung der abgespielten Stücke.
Am Samstag verkaufte das Opernhaus die Ausstattung der abgespielten Stücke.
Johanna Bossart
Dabei wurden alle Kostüme, die zu spezifisch sind, um für andere Stücke angepasst zu werden, ausgemustert und zum Verkauf freigegeben.
Dabei wurden alle Kostüme, die zu spezifisch sind, um für andere Stücke angepasst zu werden, ausgemustert und zum Verkauf freigegeben.
Johanna Bossart
Beliebt sind Einzelstücke, die billig sind und sich gut kombinieren lassen.
Beliebt sind Einzelstücke, die billig sind und sich gut kombinieren lassen.
Johanna Bossart
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Unter den Kronleuchtern auf der Studiobühne des Opernhauses Zürich stehen reihenweise Kleiderständer. Es ist heiss und voll. In einer Ecke wirft sich ein junger Mann einen schweren taillierten Anzug über, der steif gemacht wurde mit schwarzer Farbe. Dann hilft er seiner Begleitung in ein mehrschichtiges Kleidchen mit Haube. «Das wiegt eine Tonne», stöhnt sie. «Wir sind nach Wien an eine Hochzeit eingeladen, das Thema ist Barock», sagt der junge Mann und ruft seine Freunde in die Ecke, wo noch eine ganze Reihe von schwarzen Anzügen hängen.

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