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Ein Räuber sehnt sich nach Wiedergutmachung

Rudolf Szabo überfiel Ende Dezember 1995 die Post in Elgg. Für insgesamt sieben Raubüberfälle sass er im Gefängnis. Heute begleitet er straffällige Jugendliche auf ihrem Weg zurück in den Alltag und trifft sich mit Opfern.

Rudolf Szabo vor der Post in Elgg.
Rudolf Szabo vor der Post in Elgg.
Madeleine Schoder

Dieser Text ist Teil der Selection 2019: Eine kuratierte Auswahl der besten Artikel aus dem Jahr 2019. Alle Texte finden Sie auf unseren Social-Media-Kanälen mit dem Hashtag #LandboteSelection19

Mit Sturmmaske und gezückter Pistole bedroht Rudolf Szabo am 29. Dezember 1995 eine Angestellte, die gerade in die Garage der Elgger Post fahren will. Es ist gegen 19 Uhr und bereits dunkel. Kurz darauf kommt Szabos Komplize, der sich im Gebüsch versteckt hatte, dazu. Im Postbüro fesseln sie die Frau an eine Heizung. Doch die beiden Räuber kommen zu spät: Der Tresor mit dem Zeitschloss lässt sich auch von der Angestellten erst am nächsten Tag wieder öffnen. Sie flüchten mit 100 Franken und einer Postomat-Karte als Beute. Geklaut aus dem Portemonnaie der Angestellten.

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