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Drittliga-Fussballmatch nach Schlägerei abgebrochen

Schläge statt Tore: Ein Fussballschiedsrichter musste am Sonntag die Drittliga-Partie zwischen dem FC Glattal Dübendorf und dem SC Barcelona beim Stand von 1:1 nach einer Schlägerei auf dem Platz abbrechen. Damit fand das Spiel in Wangen bei Dübendorf ein unrühmliches Ende.

Statt zu kicken gingen am Sonntag die Spieler des FC Glatttal Dübendorf und der SG Barcelona aufeinander los. Der Drittliga-Match musste abgebrochen werden.
Statt zu kicken gingen am Sonntag die Spieler des FC Glatttal Dübendorf und der SG Barcelona aufeinander los. Der Drittliga-Match musste abgebrochen werden.
(Symbolbild), Keystone

Der Fussballverband Region Zürich (FVRZ) bestätigte am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda eine entsprechende Meldung der Nachrichtenplattform zueriost.ch. Was genau passiert ist und wie viele Spieler in die Auseinandersetzung involviert waren, ist gemäss FVRZ noch nicht bekannt.

Man werde nun die Stellungnahme der beiden Parteien einholen und den Schiedsrichter befragen, sagte Willy Scramoncini, Leiter Spielbetrieb beim FVRZ. Anschliessend werde das Strafmass bestimmt.

Gegenseitige Schuldzuweisungen

Der Zürcher Unterländer sprach am Montagnachmittag mit dem Präsidenten des FC Glattal Dübendorf, Francesco Cardili. Seinen Angaben zufolge verletzte ein Spieler des SC Barcelona nach zirka 20 Minuten einen Glattaler schwer. «Unser Spieler erlitt durch die Attacke einen doppelten Beinbruch», sagte Cardili. Der Schiedsrichter habe nicht einmal die gelbe Karte gezückt. Danach habe der Unparteiische das Spiel und die Emotionen der Spieler nicht mehr im Griff gehabt.

Ein weiterer Spieler des FC Glattals wurde verletzt und musste ebenfalls ins Spital gebracht werden - gemäss Cardili erlitt jener Spieler nach einem Faustschlag eine Hirnerschütterung. Auch der SC Barcelona beklagt nach Tätlichkeiten Verletzte - offenbar haben beiden Seiten Strafanzeige wegen Körperverletzung eingereicht.

Gewalttätige Auseinandersetzungen auf Fussballplätzen sind - zumindest in der Region Zürich - seltener geworden. «Die Auseinandersetzungen - auch Tätlichkeiten gegen Schiedsrichter - haben in den letzten Jahren abgenommen», sagte Scramoncini. «Wir sind generell auf gutem Weg.» Leider gebe es aber noch immer Einzelfälle.

SDA/mst/mcp

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