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Diskussion um Landesausstellung auf dem Flugplatz Dübendorf beginnt

Die Idee einer Landesausstellung auf dem Gelände des Flughafens Dübendorf sei prüfenswert, findet die Zürcher Volkswirtschaftsdirektion. Allerdings lägen bislang zu wenige Informationen vor, um sich ein Urteil bilden zu können.

Eine Planungs-Zeichnung des Vereins «X-27» der Arbeitsgruppe für die Landesausstellung (EXPO) 2017 auf dem Flugplatz Dübendorf, aufgenommen im Atelier in Zürich.

Der Regierungsrat wurde über die Projektidee informiert, wie er am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mitteilte. Bereits heute sei klar: ein so grosses Unternehmen wie eine Landesausstellung könnte nur in enger Absprache mit dem Bund als Landeigentümer in Dübendorf und den Standortgemeinden in Angriff genommen werden.

Auch der Dübendorfer Stadtpräsident Lothar Ziörjen wurde von der Arbeitsgruppe bereits kontaktiert. Weil dies ein vertrauliches Gespräch gewesen sei, habe er seinen Stadtratskollegen erst am Freitagmorgen von den Expo-Plänen berichtet, sagte er.

Nur eine Ideenskizze

Eine Meinung habe man sich daher noch nicht bilden können. Ausserdem handle es sich bislang nur um eine Ideenskizze ohne Details. Die Diskussion werde nun erst beginnen. Die Rahmenbedingungen für das Gelände seien bekannt und würden berücksichtigt. Behinderungen dürfe es nicht geben.

Zürich Tourismus findet, eine Expo sei eine spannende Idee, die hoffentlich einhergehe mit den Plänen des Kantons und des Innovationsparks, sagte Direktor Martin Sturzenegger auf Anfrage.

Die Idee für eine Expo auf dem Gelände des Flugplatzes Dübendorf ZH im Jahr 2027 hat der Verein «X-27 Rendez-vous der Schweiz» lanciert. Hinter diesem Verein stehen mehrheitlich ehemalige Expo.02-Macher.

SDA/mcp

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