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Die SVP-Fraktion steht vor einer grossen Blutauffrischung

24 von 180 Mitgliedern des Kantonsparlamentes treten im Frühling nicht mehr zu den Wahlen an. 15 davon gehören zur SVP-Fraktion. Das ist deutlich mehr als bei den anderen Grossfraktionen.

Blick von der Tribüne des Kantonsrates auf die SVP-Fraktion während der jüngsten Budgetdebatte. Viele treten im Frühling nicht mehr an. Foto: Marc Dahinden
Blick von der Tribüne des Kantonsrates auf die SVP-Fraktion während der jüngsten Budgetdebatte. Viele treten im Frühling nicht mehr an. Foto: Marc Dahinden
Marc Dahinden

Die SVP-Fraktion ist mit 55 Mitgliedern mit Abstand die grösste Fraktion im Kantonsrat. Sie hat einen Vertreter mehr im Rat, als ihr gemäss den Wahlen 2015 zustehen würde. Das verdankt sie dem Winterthurer Franco Albanese, der 2016 von der CVP zur SVP überlief. Aus diesem Grund zählt die CVP-Fraktion derzeit nur acht statt neun Mitglieder. Ähnliches spielte sich zwischen FDP und BDP ab. Martin Romer aus Dietikon, der 2016 in die 31-köpfige FDP-Fraktion nachrutschte, überwarf sich später mit den Freisinnigen, weil sie ihn bei den Stadtratswahlen nicht unterstützten. Er trat aus der Partei aus und politisierte im Kantonsrat eine Zeitlang als Parteiloser, bevor er letztes Jahr zur BDP-Fraktion wechselte. Resultat: Die FDP ist mit derzeit 30 Sitzen unterbesetzt. Dafür kam die kleine BDP zu einem zusätzlichen, sechsten Mandat. Weitere Partei- oder Fraktionswechel hat es in der zu Ende gehenden Legislatur (2015 bis 2019) im 180-köpfigen Kantonsparlament bis jetzt nicht gegeben. Am 24. März finden Neuwahlen statt.

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