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Die Energiezonen sind in der Warteschleife

Gemeinden dürfen seit Mitte 2015 strengere Vorschriften als der Kanton zur Nutzung erneuerbarer Energien erlassen. Doch noch keine einzige hat bisher eine solche Zone eingerichtet.

Möglich sind Energiezonen seit drei Jahren, realisiert hat sie aber noch keine Gemeinde. Blick auf ein Solardach in der Steinberggasse Winterthur. Foto: PD
Möglich sind Energiezonen seit drei Jahren, realisiert hat sie aber noch keine Gemeinde. Blick auf ein Solardach in der Steinberggasse Winterthur. Foto: PD
pd

Im Abstimmungskampf Anfang 2014 erweckten die Befürworter den Eindruck, die Gemeinden seien scharf darauf, vom Kanton endlich die Freiheit zu erhalten, Energiezonen einzurichten zu dürfen. Zonen also, in denen Hauseigentümer bei Neu- und Umbauten einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien realisieren müssen als vom Kanton vorgeschrieben. Umgekehrt malten die Gegner den Teufel an die Wand. Sie taten so, als ob mit dem «linksgrünen Energiediktat» die Planwirtschaft Einzug in die Gemeinden halte.Das Volk schlug sich am 9. Februar 2014 mit 54,6 Prozent Ja auf die Seite der Befürworter. Die Regierung setzte die neue Bestimmung des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) auf Anfang Juni 2015 in Kraft. Kurz zuvor orientierte Baudirektor Markus Kägi (SVP) die Gemeinden, wie sie es anstellen müssen, wenn sie Energiezonen einrichten wollen.

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