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Die alte ETH-Heizzentrale wird zum Kreativlabor für Studierende

Im denkmalgeschützten Kesselhaus des ehemaligen Fernheizkraftwerks der ETH entstehen Arbeitsplätze für rund 100 ETH-Studenten. Diese sollen dort eigene Projekte entwickeln und realisieren können.

Das zukünftige Student Project House der ETH.So könnte es gemäss einer ETH-Projektskizze nach dem Umbau im Innern des Kesselhauses aussehen.
Das zukünftige Student Project House der ETH.So könnte es gemäss einer ETH-Projektskizze nach dem Umbau im Innern des Kesselhauses aussehen.
ETH

Lino Guzzella schaffte es an der ETH Zürich von unten bis ganz nach oben. Er studierte Maschinenbau, wurde nach Jahren in der Industrie Professor, dann Rektor und schliesslich ETH-Präsident. Von der Ausbildung an seiner Hochschule hält er viel: «Das fachliche Niveau derjenigen, die durchhalten bis zum Schluss, ist in der Regel sehr hoch.» Dennoch glaubt Guzzella, dass noch etwas fehlt: ein Ort, wo die Studierenden ausserhalb ihres Stundenplans kreativ sein, experimentieren und eigene Projekte auf die Beine stellen können. «Viele gute Studenten sind zu introvertiert und haben zu wenig Mut, einmal etwas Fachübergreifendes anzupacken.» Schon als ETH-Professor vor 20 Jahren habe er den «Herzenswunsch» gehabt, den Studierenden einen solchen Ort zur Verfügung stellen zu können.

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