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Demonstranten stören Militärparade

In Winterthur findet das grösste Defilee der Schweizer Armee seit 11 Jahren statt. Demonstrantinnen und Demonstranten störten die Parade und stellten sich den Panzern in den Weg.

Etwa 40 Aktivistinnen und Aktivisten demonstrieren gegen das Defilee in Winterthur.

Zum Abschluss einer dreitägigen Übung der Schweizer Armee gab es am Mittwochnachmittag in Oberwinterthur ein Defilee auf der Frauenfelderstrasse unweit des Technoramas. Der letzte militärische Vorbeimarsch dieser Grösse fand in Winterthur vor elf Jahren statt. Dieses Grossereignis nahmen etwa 40 Aktivistinnen und Aktivisten zum Anlass, um gegen das Militär zu demonstrieren.

«Total absurd!»

Mit einem grossen Transparent mit der Aufschrift «Panzer stoppen, Kriege beenden, Klimakrise bekämpfen!» stellten sie sich den Panzern in den Weg. Sie fordern, dass sich die Schweiz gegen Kriege ausspricht, Handelsinteressen nicht über Menschenleben stellt und die Klimakrise vehementer bekämpft, schreibt den das Bündnis «Gegen Krieg und Klimakrise» in einer Mitteilung.

«Es ist total absurd! Eine Militärparade ist ein nationalistischer und waffenverherrlichender Vorbeimarsch der Sinnlosigkeit und gehört ins letzte Jahrhundert, aber sicher nicht nach Winterthur», wird eine Aktivistin in der Mitteilung zitiert.

Schon nach ein paar Minuten war die Kundgebung wieder vorbei. Der Moderator des Defilees nahm die Störung locker: «Da wollen ein paar von ihrem Meinungsäusserungsrecht Gebrauch machen», kommentierte er.

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