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Coronafälle werden nun überall behandelt

Im Kanton Zürich können seit Montag 24 Spitäler und alle Hausärzte Tests und Behandlungen des Virus durchführen.

Regierungsrätin Natalie Rickli mit Rolf Gilgen, Direktor Spital Bülach, an der Medienkonferenz zum Coronavirus in Zürich.
Regierungsrätin Natalie Rickli mit Rolf Gilgen, Direktor Spital Bülach, an der Medienkonferenz zum Coronavirus in Zürich.
Keystone

Das neuartige Corona-Virus Covid-19 breitet sich weiter aus. Bis Montagvormittag gab es im Kanton Zürich bereits 40 Fälle von Infizierten, wie Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) bekannt gab. Kantonsweit seien insgesamt 855 Personen auf Covid-19 getestet worden.

Zuletzt waren im Kanton Zürich 9 Spitäler für die Tests und Behandlungen zuständig. Neu sind es nun alle 24 kantonalen, allgemein ausgerichteten Listenspitäler sowie alle Arztpraxen, wie die Gesundheitsdirektion bekannt gab. Zwingend nötig sei aber eine telefonische Voranmeldung. Und: Nicht alle Personen, die sich krank fühlen, werden getestet. Sondern nur solche, die Husten und/oder Fieber haben, schwere Symptome aufweisen und einer Risikogruppe angehören. Zu den Risikogruppen zählen primär ältere Menschen über 65 Jahren sowie chronisch Kranke. Ausserdem seien die Tests auch dem Gesundheitspersonal und Personal von Alters- und Pflegeheimen vorbehalten, wie Rickli betonte.

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