Zum Hauptinhalt springen

Corona hat den Himmel über Europa praktisch leer gefegt

Über Europa wird massiv weniger geflogen, die Luftfahrtbranche insgesamt macht harte Zeiten durch. Ein Augenschein.

Zweimal ein Abbild der Flugbewegungen über der Deutschschweiz an einem Mittwoch um 11 Uhr Lokalzeit. Einmal der 22. Januar, einmal der 25. März (Quelle: Flightradar).

Am Mittwoch kurz vor 11 Uhr. «Singapore 345, Wind aus Richtung 010 bei 9 Knoten, Startbahn 16, Starterlaubnis erteilt.» Sicher, die Region hat sich längst so an den Airbus A380 gewöhnt, dass sein Takeoff kaum noch jemandem auffällt. Aber in der Coronazeit dürfte so manch ein Klotener, Glattbrugger oder Walliseller den Kopf aus dem Fenster seines Homeoffice strecken und den Riesenvogel trotz allem doch noch eines Blickes würdigen. «Schau an, die Singapore Airlines fliegt noch», mag er denken.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.