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«Carlos» muss schon wieder vor Gericht

Der unter dem Namen «Carlos» bekannt gewordene Serien-Delinquent muss sich schon wieder vor Gericht verantworten – diesmal wegen Delikten, die er hinter Gitter begangen haben soll.

Intensivtäter «Carlos» – hier an einer Verhandlung im März 2017 – muss sich erneut vor Gericht verantworten.
Intensivtäter «Carlos» – hier an einer Verhandlung im März 2017 – muss sich erneut vor Gericht verantworten.
Zeichnung: Robert Honegger

Dem unter dem Pseudonym «Carlos» bekannt gewordenen Mann wird vorgeworfen, in den Jahren 2017 und 2018 in verschiedenen Haftanstalten eine Vielzahl von Delikten zum Nachteil von Gefängnispersonal, Polizisten und Mitinsassen begangen zu haben.

Wie die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich am Mittwoch mitteilt, sind alleine zwischen Januar 2017 und Oktober 2018 29 Vorfälle mit strafrechtlich relevanten Tatbeständen aktenkundig, die nun von der Staatsanwaltschaft zur Anklage gebracht werden.

Schwere Körperverletzung

Dabei handle es sich um versuchte schwere Körperverletzung in einem Fall, um einfache Körperverletzung in zwei Fällen, um Sachbeschädigung in acht Fällen mit einer angeklagten Gesamtsumme von rund 40'000 Franken, um Drohung in drei Fällen, um Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamten in zehn Fällen sowie um Beschimpfung in fünf Fällen.

Neben den nun zur Anklage gebrachten Sachverhalten sind bei der Zürcher Staatsanwaltschaft noch weitere Verfahren gegen den 24-jährigen Mann wegen Vorfällen in Haftanstalten nach Oktober 2018 hängig. Die Anträge zu Strafen und allfälligen Massnahmen gibt die Staatsanwaltschaft erst an der Gerichtsverhandlung bekannt. Die Anklage wurde beim Bezirksgericht Dielsdorf erhoben.

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