Zürich

Calatrava-Bau am Zürcher Stadelhofen einen Schritt weiter

Der geplante Calatrava-Bau am Zürcher Stadelhofen ist bereit für die Behandlung im Gemeinderat: Der Stadtrat hat den überarbeiteten Gestaltungsplan abgesegnet. Die vier Einwendungen, die gegen die Pläne eingegangen waren, seien so weit als möglich berücksichtigt worden.

Das «Haus zum Falken» mit dem Café Mandarin ist allen bestens bekannt, die den Bahnhof Stadelhofen benützen. Bald kommt hier aber ein Neubau hin.

Das «Haus zum Falken» mit dem Café Mandarin ist allen bestens bekannt, die den Bahnhof Stadelhofen benützen. Bald kommt hier aber ein Neubau hin. Bild: Screenshot Google Street View

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Das «Haus zum Falken» mit dem Café Mandarin am Stadelhofen wird bald einem Neubau weichen. Architekt Santiago Calatrava hat für den Versicherungskonzern AXA Winterthur und die Stadt Zürich ein Geschäftshaus mit Velostation entworfen. Auch der Bahnhof Stadelhofen wurde nach seinen Plänen gebaut.

Wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte, hat er den Gestaltungsplan nun abgesegnet. Als nächstes wird sich der Gemeinderat damit befassen. Während der öffentlichen Auflage gingen vier Einwendungen gegen das Projekt ein, die aber «so weit als möglich» berücksichtigt wurden. Kritisiert wurde unter anderem die Zufahrt zur Velostation.

Stadt erhält 1,55 Millionen von der AXA

Weil das neue Gebäude teurer genutzt werden kann als das alte «Haus zum Falken», erhält die Stadt einen Mehrwertausgleich von 1,55 Millionen Franken. Zahlen wird dieses Geld die AXA Winterthur, die Grundeigentümerin und Bauherrin. Mit dem Geld wird ein Teil der Velostation finanziert, die rund 10 Millionen Franken kostet.

Die bewachte und kostenpflichtige Velostation mit rund 1000 Plätzen soll in den beiden Untergeschossen gebaut werden. Das Erdgeschoss und die vier Obergeschosse werden kommerziell und für Büros genutzt. Frühester Baubeginn ist 2018. (mcp/sda)

Erstellt: 21.06.2017, 13:48 Uhr

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