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Brandschaden ist viel höher als vermutet

Der Brand auf dem Bächlihof von Ende Juni hat einen Schaden von rund 130 000 Franken verursacht.

Pascal Büsser
Beim Brand Ende Juni auf dem Bächlihof brennt ein Holzunterstand ab.
Beim Brand Ende Juni auf dem Bächlihof brennt ein Holzunterstand ab.
PD/Kantonspolizei St. Gallen

Auf dem Bächlihof in Jona war es in der Nacht auf den 27. Juni zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr Rapperswil-Jona rückte damals mit einem Grossaufgebot von knapp 70 Mann aus. Man ging zunächst davon aus, der ganze Bächlihof stehe in Flammen. Die Feuerwehr brachte den Brand aber schnell unter Kontrolle, sodass «nur» ein Schopf abbrannte.

Die erste Kostenschätzung ging von einem Schaden von rund 50 000 Franken aus. Inzwischen ist die Branduntersuchung beendet, wie es auf der Website der Jucker Farm AG heisst, zu welcher der Bächlihof gehört. Effektiv betrage der Schaden rund 130 000 Franken, steht dort. Neben dem Unterstand sei das ganze Lager mit Heu, Brennholz und technischen Geräten verbrannt. Hagelnetze und Sonnenschirme hätten Schaden genommen, und die Entsorgung und Reinigung habe «einen ganzen Batzen Geld» gekostet. «Zum Glück wird der gesamte Betrag von der Versicherung übernommen», heisst es weiter.

Ursache nicht geklärt

Die Brandursache konnte die Kantonspolizei St. Gallen nicht klären. Als Ursache ausgeschlossen werden könne bloss Elektrizität. Denkbar sei indes sowohl eine Selbstentzündung des gelagerten Heus durch Bakterien als auch der «fahrlässige Umgang mit Raucherwaren» als Auslöser des Brands, sprich: etwa durch eine weggeworfene Zigarette.

«Nichts weist auf Brandstiftung hin, wobei diese Ursache nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen werden kann. Falls man weitere Hinweise findet, kann das Verfahren wieder aufgenommen werden», schreibt die Jucker Farm. Den Unterstand baue man wieder auf, da man ihn weiterhin als Lagerraum brauche.

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