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Bosnischer FCZ-Hooligan darf hier bleiben

Das Migrationsamt des Kantons Zürich entzog einem jungen FCZ-Schläger aus Bosnien die Niederlassungsbewilligung. Das sei unverhältnismässig, befand das Verwaltungsgericht.

Das Gericht hat einen FCZ-Hooligan zu einer teilbedingten Gefängnisstrafe von 28 Monaten verurteilt. Der Bosnier, der in der Schweiz geboren ist, hätte das Land deswegen beinahe verlassen müssen.
Das Gericht hat einen FCZ-Hooligan zu einer teilbedingten Gefängnisstrafe von 28 Monaten verurteilt. Der Bosnier, der in der Schweiz geboren ist, hätte das Land deswegen beinahe verlassen müssen.
Symboldbild, Keystone

Der Prozess gegen den FCZ-Hooligan war im November 2016 in den Medien breit abgehandelt worden. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte damals einen 20-jährigen Bosnier wegen versuchter schwerer Körperverletzung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 28 Monaten; 10 Monate musste er absitzen.

Der junge Mann, der in der Schweiz geboren und aufgewachsen ist, geriet im März 2016 beim Bahnhof Enge zusammen mit drei Kollegen in eine wilde Schlägerei. Die gegnerische Gruppe bestand aus drei Männern und einer Frau.

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