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Berufsbildungsfonds schüttet 20 Millionen Franken aus

Der Berufsbildungsfonds des Kantons Zürich hat 2014 insgesamt 20 Millionen Franken ausgeschüttet. Unterstützt wurden in erster Linie Kurse und Qualifikationsverfahren in mehr als 10000 Lehrbetrieben.

Unter anderem wurde im letzten Jahr die Zürcher Berufsmesse finanziell unterstützt.
Unter anderem wurde im letzten Jahr die Zürcher Berufsmesse finanziell unterstützt.
Keystone

Letztes Jahr haben über 11500 Arbeitgeber rund 18,5 Millionen Franken in den Berufsbildungsfonds eingezahlt, wie die Bildungsdirektion am Dienstag mitteilte. Mit einem Bestand von 17,9 Millionen Franken sei der Fonds weiterhin gut dotiert.

Die Kurse für Berufsbildnerinnen und -bildner wurden wie bisher mit je 250 Franken pro Person unterstützt. Lehrbetriebe, die das praktische Qualifikationsverfahren intern durchführen, erhielten 400 Franken pro Lernendem.

Die Praxis bei der Vergabe von Beiträgen und bei der Befreiung der Beitragspflicht stösst laut Mitteilung auf hohe Akzeptanz. 34 Gesuche zur Befreiung von der Beitragspflicht wurden abgelehnt, 2013 waren es 104. Insgesamt waren 82 solche Gesuche eingereicht worden (2013: 149).

15 Beitragsgesuche wurden unterstützt

Die Zahl der Beitragsgesuche hat sich von 10 auf 21 erhöht. 15 davon wurden unterstützt, darunter Publikumsmessen wie die Berufsmesse Zürich oder die SwissSkills in Bern, der Lehrlingswettbewerb Züri Oberland und das Projekt zur Reduktion von Lehrabbrüchen in der Bäcker-Konditor-Confiseur-Branche.

2008 hatten die Zürcher Stimmberechtigten der Schaffung eines kantonalen Berufsbildungsfonds zugestimmt. Dieser hat zum Ziel, die Qualität der beruflichen Ausbildung zu fördern. Im Gegensatz zu anderen Kantonen zahlen nicht alle Betriebe Beiträge, sondern nur jene, die keine Lehrlinge ausbilden oder in keinen allgemeinverbindlichen Branchenfonds einzahlen.

(SDA)

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