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Barbara Günthard-Maier wegen Mitarbeiter-Mail in der Kritik

Ein internes Mail von Barbara Günthard-Maier sorgt für Wirbel. SP und Grüne werten es als Wahlkampf und wittern Amtsmissbrauch. Günthard-Maier selbst spricht von einem reinen Infomail.

Will nach Bern: Stadträtin Barbara Günthard-Maier.
Will nach Bern: Stadträtin Barbara Günthard-Maier.
Heinz Diener (Archiv)

Die Vorsteherin des Departements Sicherheit und Umwelt DSU befindet sich derzeit im Wahlkampf. Barbara Günthard-Maier will für die FDP im Herbst in den Nationalrat einziehen und gleichzeitig ihren Job als Stadträtin behalten. Das angestrebte Doppelmandat kommt nicht überall gut an.

Nun hat Günthard-Maier ein Mail an alle 400 Mitarbeiter ihres Departements verschickt. Das Schreiben liegt dem «Landboten» vor. Die Stadträtin versichert darin den Angestellten, dass sie sich auch während des Wahlkampfs gleich viel Zeit für die Departementsarbeit nehme wie zuvor. Und sie spricht die Empfänger direkt an: «Ich werde mich für Ihre Anliegen ... auf nationaler Ebene einsetzen.» Im Mail geht Günthard-Maier auch auf ihre politischen Gegner ein. Deren Kritik am Doppelmandat sei «Chabis».

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