Aufgefallen

Auf Stimmenfang in Nachbars Gärtchen

Die Kandidierenden der National- und Ständeratswahlen buhlen zehn Tage vor den Wahlen mit allen Mitteln um Aufmerksamkeit.

Am 20. Oktober wird gewählt.

Am 20. Oktober wird gewählt. Bild: Keystone

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Eine spezielle Wahlempfehlung verbreitet BPD-Nationalratskandidat Thomas Hürlimann auf Facebook: Der 39-Jährige aus Binz empfiehlt nicht nur, einfach die Liste Nummer 7 der BDP einzuwerfen. Man könne stattdessen auch auf einer anderen Liste zwei Namen durchstreichen und ihn dort doppelt eintragen. Als Beispiel zeigt er die Liste 4 der GLP auf der er kurzerhand Michael Zeugin (Winterthur) und Judith Bellaïche (Kilchberg) durchgestrichen hat.

Der durchgestrichene Zeugin trägts mit Fassung. «Die Liste 4 stimmt, nur das mit dem Streichen ist aus meiner Sicht so eine Sache», schreibt er unter Hürlimanns Eintrag auf Facebook. Ob die etwas besondere Wahlempfehlung Hürlimanns reicht, um diesen von Listenplatz 7 aus in den Nationalrat zu bringen, ist fraglich. Klar ist aber, dass die Folgen der vorgeschlagenen Abänderung der GLP-Liste überschaubar wären: BDP und GLP sind eine Listenverbindung eingegangen, die Stimmen bleiben also «in der Familie». Das erklärt wohl auch die entspannte Reaktion der GLP Zürich auf Twitter.

Erstellt: 09.10.2019, 17:47 Uhr

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