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Auf Luthers Spuren durch Sachsen-Anhalt

Das Reforma­tionsjahr hat es Sachsen-Anhalt ermöglich, sich als Luther-Land zu präsentieren. Doch das Bundesland hat dank der Tatsache, dass sein Territorium oft im Schnittpunkt der Geschichte lag, vor allem kulturell viel mehr zu bieten.

Der Marktplatz von Halle mit dem Stadthaus ganz links und dem Roten Turm ganz rechts. Dazwischen die viertürmige Marktkirche.
Der Marktplatz von Halle mit dem Stadthaus ganz links und dem Roten Turm ganz rechts. Dazwischen die viertürmige Marktkirche.
Peter Granwehr

«Sachsen-Anhalt» war zur Zeit der Wende von 1989 wohl für die meisten Zeitgenossen ein Fremdwort. Das Land hatte nur kurz, von 1946 bis 1952, existiert. 1990 erlebte es nur deshalb seine Wiedergeburt, weil die deutsche Wiedervereinigung sehr schnell umgesetzt werden musste.

Daher hatte die Idee politisch keine Chance, aus der ehemaligen DDR vier statt fünf Bundesländer zu schaffen unter Verzicht auf das heterogene Sachsen-Anhalt. Dieses musste nun «auf der Suche nach einer neuen Identität» so viele Gegensätze wie kaum eine andere Region in Ostdeutschland miteinander vereinen, wie die «Süddeutsche Zeitung» damals schrieb. 27 Jahre später ist das alles Schnee von gestern.

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