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Anzeigen wegen sexueller Belästigung auch in Zürich

In der Silvesternacht kam es in Zürich zu mehreren Diebstählen, bei denen einige Frauen auch Opfer von sexueller Belästigung wurden.

Mehrere 10'000 Menschen feierten am sogenannten Silvesterzauber in der Stadt Zürich.
Mehrere 10'000 Menschen feierten am sogenannten Silvesterzauber in der Stadt Zürich.
Keystone

In Zürich wurden nach den Silvesterfeiern am Zürcher Seebecken rund zwei Dutzend Diebstähle angezeigt. Weitere Abklärungen der Polizei ergaben, dass einige Frauen dabei auch sexuell belästigt wurden. Die betroffenen Frauen schilderten, dass sie einerseits bestohlen und dabei gleichzeitig über den Kleidern sexuell belästigt worden waren, schreibt die Stadtpolizei Zürich am Donnerstag in einer Mitteilung. «Es sind zum Teil ähnliche Schilderungen wie jene aus Deutschland», sagt Stapo-Sprecher Marco Cortesi. Inzwischen haben sich ein halbes Dutzend Frauen gemeldet. Sie gaben an, dass sie in der Menschenmenge von mehreren Männern mit dünklerer Hautfarbe angegangen worden seien, schreibt die Stapo weiter.

Da Diebstähle oft mit Körperkontakt einhergehen, müssen die Vorfälle laut Cortesi noch genauer untersucht werden: «Es muss geklärt werden, ob es sich bei den Berührungen um Ablenkung oder um sexuelle Belästigung handelte.» Die Anzahl der eingegangenen Anzeigen wegen sexueller Belästigung an Silvester kann zum jetzigen Zeitpunkt deshalb nicht mit jener aus den Vorjahren verglichen werden.

Aufgrund der Anzeigen und Aussagen, die zum Teil in den letzten 24 Stunden bei der Polizei eingingen, ist gemäss der Stapo nicht auszuschliessen, dass noch mehr Personen in der Silvesternacht Opfer von gleichgelagerten Straftaten wurden, bisher aber noch keine Anzeige bei der Polizei erstattet haben. Die Stadtpolizei Zürich bittet Betroffene deshalb, sich bei der Polizei zu melden und eine Anzeige zu erstatten.

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