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Anschlag auf Zürcher EVP-Sekretariat

Unbekannte haben in der Nacht auf Mittwoch einen Anschlag auf das Sekretariat der EVP des Kantons Zürich verübt. Dabei wurden mehrere Scheiben eingeschlagen und die Hausfassade mit Sprüchen und Farbbeuteln verunstaltet.

So präsentierte sich das Sekretariat der EVP des Kantons Zürich am Mittwochmorgen.
So präsentierte sich das Sekretariat der EVP des Kantons Zürich am Mittwochmorgen.
Keystone

Gemäss Angaben der Partei ist beim Anschlag ein Schaden von mehreren tausend Franken entstanden. Neben Hammer und Sichel sprayten die Angreifer auch «Marsch fürs Läbe angreifen» auf die Fassade.

In Zürich findet am kommenden Samstag zum sechsten Mal der «Marsch fürs Läbe» statt, eine Kundgebung christlicher Abtreibungsgegner. Erstmals hat auch die EVP der Schweiz ihre Teilnahme beschlossen. Dies, nachdem die Organisatoren einen «differenzierten, nicht plakativen Auftritt versprochen hätten», heisst es in der Mitteilung.

Urheber melden sich anonym

In einer anonymen Mitteilung haben sich zudem die Urheber des Anschlags zu Wort gemeldet. Darin werfen sie den Organisatoren der Kundgebung vor, sie trügen «unter dem Deckmantel der Lebensbejahung, der angeblichen Weltoffenheit und der Kinderfreundlichkeit» ihre «homophobe, frauenfeindliche und patriarchale Politik» auf die Strasse.

Es sei notwendig und legitim, sich diesen konservativen und reaktionären Kräften entgegenzustellen und ihnen das «Terrain des öffentlichen Raums in keinster Weise zu überlassen», heisst es.

In der angegriffenen Liegenschaft im Kreis 5 hat nicht nur die Zürcher EVP ihr Büro. Laut der Partei haben dort auch die Evangelische Allianz (SEA) sowie die christlichen Hilfswerke tearfund und Opportunity ihren Sitz.

SDA/mst

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