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Ambulante Behandlungen sind defizitär

Der Verband der Zürcher Krankenhäuser fordert mehr Geld für ambulante Behandlungen. Die Forderung ist alt, ein Argument ist neu.

2018 erreichten die Spitäler im Kanon Zürich mit ambulanten Behandlungen laut Verband nur noch einen Kostendeckungsgrad von 79 Prozent.
2018 erreichten die Spitäler im Kanon Zürich mit ambulanten Behandlungen laut Verband nur noch einen Kostendeckungsgrad von 79 Prozent.
Archivfoto: Matthias Jurt

In den letzten Tagen hat die kantonale Gesundheitsdirektion gleich mehrfach den Erfolg der Strategie «ambulant vor stationär» gefeiert. Die Zahl der stationären Behandlungen habe abgenommen, die Kosten im Spitalbereich seien erstmals gesunken, lautete vereinfacht gesagt das Fazit.

Die Euphorie ruft nun den Verband der Zürcher Krankenhäuser (VZK) auf den Plan, der eine alte Forderung bekräftigt. Der Taxpunktwert für ambulante Behandlungen müsse dringend erhöht werden. Mit den aktuellen 89 Rappen seien die Spitäler 2018 mit den ambulanten Behandlungen gerade noch auf einen Kostendeckungsgrad von 79 Prozent gekommen.

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