Zum Hauptinhalt springen

Als im Zoo ein Kloster stand

Verschwundene Klöster und Kapellen werden in einer Ausstellung der Zürcher Stadtarchäologie wieder sichtbar. Wo heute Schuhläden und Amtshäuser sind, standen vor der Reformation Sakralbauten.

Das ehemalige Kloster St. Martin thronte dort, wo heute das Restaurant «Altes Klösterli» steht. Im Vordergrund der Zürcher Zoo mit dem «Afrikanischen Gebirge» und einer Horde Dschelada-Pavianen. Bild: Amt für Städtebau, Archäologie

Anzeichen gibt es heute noch: Das Restaurant «Altes Klösterli» beim Zoo Zürich weist auf das Kloster St. Martin hin, das früher dort stand. Bei Bauarbeiten auf der Terrasse des Restaurants stiessen die Stadtarchäologen letztes Jahr auf Reste des Kreuzgangs. Die Coop-Filiale St. Annahof an der Bahnhofstrasse ist nach der St. Anna-Kapelle benannt, die dort stand, wo sich heute die Schuhabteilung befindet. Gleich daneben war die älteste Pfarrkirche der Zürcher Christen, St. Stephan, wo die Stadtheiligen gefoltert worden sein sollen. Sieben verschwundene Sakralbauten hat die Zürcher Stadtarchäologie ins Zentrum der Ausstellung «Verschwundene Orte» gestellt, die vom 8. Juni bis 23. September im Haus zum Rech am Neumarkt zu sehen ist.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.