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Adventszeit lädt Einkaufstouristen zum Schmuggeln ein

In der Vorweihnachtszeit nehmen es die Einkaufstouristen mit dem Deklarieren der Waren am Zoll nicht immer so genau. Das Grenzwachkorps stellt eine Zunahme beim Kleinschmuggel fest.

Die Grenzwache kontrolliert ein Auto an der Grenze.
Die Grenzwache kontrolliert ein Auto an der Grenze.
Keystone

In der Adventszeit liegen in den deutschen Discountern Lidl und Aldi ennet der Grenze die Festtagsgerichte zu Aktionspreisen auf. Das verlockt so manchen Einkaufstouristen dazu, etwas mehr Fleisch im Kofferraum mitzuführen, als das eigentlich erlaubte Kilgoramm pro Person. «Wir haben in den vergangenen Wochen eine Zunahme der Fälle um rund einen Viertel gegenüber dem wöchentlichen Durchschnitt festgestellt», sagt Peter Zellweger, Mediensprecher der Grenzwachtregion II. Zu dieser gehört auch der Unterländer Grenzabschnitt. Doch nicht nur beim Fleisch würden die Einkaufstouristen ordentlich zugreifen. Auch Fälle, bei denen die Warengrenze von 300 Franken überschritten wird, gäbe es in der Avdentszeit überdurchschnittlich häufig. «In diesen Fällen handelt es sich oft um Kleider, Luxus- und Sportartikel», sagt Zellweger. Auch Möbel würden zum Teil nicht deklariert. Absolute Zahlen möchte Zellweger aus taktischen Gründe nicht nennen.

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