Zürich

Baugesuch für Calatrava-Bau am Stadelhofen eingereicht

2022 soll der Bau fertiggestellt sein. Die Axa als Eigentümerin investiert 46 Millionen Franken.

Das «Haus zum Falken» mit dem Café Mandarin wird abgerissen - an dessen Stelle wird der Prestigebau von Calatrava (mit begrüntem Dach) zu stehen kommen.

Das «Haus zum Falken» mit dem Café Mandarin wird abgerissen - an dessen Stelle wird der Prestigebau von Calatrava (mit begrüntem Dach) zu stehen kommen. Bild: Visualisierung Calatrava Valls SA

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Der Calatrava-Bau beim Bahnhof Stadelhofen ist einen Schritt weiter: Die Axa als Grundeigentümerin und Bauherrin hat das Baugesuch bei der Stadt Zürich eingereicht. Läuft alles wie geplant, soll im zweiten Quartal 2020 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Der Bau wäre dann Ende 2022 fertiggestellt. Die Axa betonte in einer Mitteilung vom Freitag, dass bei der Realisierung des neuen «Haus zum Falken» der reibungslose Bahn- und Tramverkehr sowie die sicheren Fussgängerströme oberste Priorität hätten. Auch der Zugang zum Bahnhof und zu allen umliegenden Gebäuden bleibe gewährleistet.

Im «Haus zum Falken» sind Geschäftsräume sowie eine unterirdische Velostation geplant. Das bisherige «Haus zum Falken» mit dem Café Mandarin wird abgerissen. Der Neubau wurde vom spanischen Architekt Santiago Calatrava entworfen, der teilweise im Zürcher Seefeld lebt. Von ihm stammt auch der Bahnhof Stadelhofen.

Ausnutzung wird praktisch verdoppelt

Die Axa investiert in den Neubau 46 Millionen Franken, 1,5 Millionen davon sind eine Abgeltung des Mehrwerts an die Stadt Zürich. Die Mehrwertabgeltung wurde fällig, weil mit dem Gestaltungsplan die oberirdisch mögliche Ausnützung praktisch verdoppelt wird.

Das Zürcher Stadtparlament sagte im Januar 2018 Ja zu diesem Projekt, trotz Kritik von SVP und AL. Sie kritisierten, dass das alte «Haus zum Falken» mit dem Traditionscafé abgerissen wird, «Calatrava hin oder her», wie es ein AL-Sprecher damals sagte. (sda)

Erstellt: 11.10.2019, 09:51 Uhr

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