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300 Einwendungen gegen Verkehrsprojekte

Rund 300 Einwendungen sind gegen Verkehrsprojekte im Kanton Zürich eingegangen. Diese betreffen unter anderen die neue Linienführung der Oberlandautobahn und den Ausbau der A1.

Zum Verkehrsprojekt der neuen Linienführung der Oberlandautobahn beantragen mehrere Einwendende Änderungen.
Zum Verkehrsprojekt der neuen Linienführung der Oberlandautobahn beantragen mehrere Einwendende Änderungen.

Rund 300 Einwendungen sind gegen die neue Linienführung der Oberlandautobahn und vier weitere Verkehrsprojekte im Kanton Zürich eingegangen. Der Regierungsrat hat die Teilrevision des Kapitels Verkehr des kantonalen Richtplans an den Kantonsrat überwiesen.

Gegenstand der Teilrevision sind fünf Vorhaben, von denen drei das Hochleistungsstrassennetz betreffen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Dabei geht es um den Lückenschluss der Oberlandautobahn, die neue Linienführung der Glattalautobahn, den Ausbau der A1 zwischen der Verzweigung Baltenswil und dem Anschluss Winterthur-Töss, die geplante Erschliessungsstrasse in Neuhegi-Grüze in Winterthur sowie die Standortfestlegung für ein Depot der Limmattalbahn.

Nur kleinere Anpassungen vorgenommen

Die Teilrevision war im vergangenen Jahr öffentlich aufgelegt worden. Rund 300 Einwendungen von Behörden, Privaten, Verbänden und Parteien sind gemäss Mitteilung dazu eingegangen. In zahlreichen Rückmeldungen wurden die neuen beziehungsweise überarbeiteten Richtplaneinträge begrüsst, wie es weiter heisst. Mehrere Einwendende beantragten aber auch Änderungen oder sprachen sich für einen Verzicht aus.

Zu den neuen Linienführungen wurden keine neuen Erkenntnisse eingebracht, die eine bessere Lösung ermöglichen würden. Es seien jedoch verschiedene kleinere Anpassungen und Präzisierungen der Einträge vorgenommen worden. Der Regierungsrat hat die nun bereinigte Richtplanvorlage an den Kantonsrat überwiesen.

Gleichzeitig zur öffentlichen Auflage wurde die Richtplanvorlage dem Bund zur Vorprüfung unterbreitet. Der Bund weist in seinem Bericht darauf hin, dass die Finanzierung der Vorhaben Glattalautobahn und Oberlandautobahn zum heutigen Zeitpunkt noch nicht gesichert ist. Voraussetzung sind die Beschlüsse durch die eidgenössischen Räte.

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