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Neue Wohnform in HorgenÜbernachten auf kleinstem Raum

Das Wohnwerk Horgen soll Gewerberäume, Wohnungen und ein Hotel in einem Gebäude vereinen. Statt Suiten entstehen in dem Hotel neuartige Mikrozimmer.

Ab 2022 soll das neue Gebäude an der Tödistrasse 62 bezugsbereit sein. In ihm kann gewohnt, gearbeitet und in Kapseln übernachtet werden.
Ab 2022 soll das neue Gebäude an der Tödistrasse 62 bezugsbereit sein. In ihm kann gewohnt, gearbeitet und in Kapseln übernachtet werden.
Foto: Visualisierung ZVG

Ob im Hotel, in der Jugendherberge oder im Zelt, es gibt viele Angebote an Schlafplätzen. Horgen soll an der Tödistrasse 62 beim Bahnhof Oberdorf um eine neue Form reicher werden: ein Kojenhotel. Einbetten möchten dieses die Baucontrolling AG aus Zug zusammen mit der Tuwag Immobilien AG aus Wädenswil in ihrem geplanten Gebäude Wohnwerk. Der Baustart ist bereits erfolgt. Bis 2022 soll das Gebäude bezugsbereit sein.

Das Kojenhotel bietet eine besondere Form der Übernachtungsmöglichkeit, denn Bad, Gemeinschaftsraum und Küche werden geteilt, während man in den kleinen Zimmern seine Privatsphäre hat. Platz bieten die Zimmer lediglich für das Nötigste: ein Bett, ein Gestell und ein Waschbecken. Die Kojen können mittels eines automatischen Onlinesystems freigeschaltet und wieder verschlossen werden. «Derzeit suchen wir allerdings noch einen Betreiber für das Hotel», sagt Fehr. Ob die Idee des Kojenhotels, die ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammt und in der Schweiz bisher nur in Luzern zu finden ist, wirklich umgesetzt wird, entscheiden die Bauherren im Mai.

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