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Einschätzung zu den Budgets 2021Über allen Budgets schwebt der «Corona-Vorbehalt»

Wie können die Gemeinden in der Covid-19-Pandemie ein präzises Budget planen? Heinz Montanari, Leiter des Zürcher Amts für Gemeindefinanzen, erklärt das Dilemma.

Wie voll soll und darf der Korb sein, mit dem die Gemeinden im nächsten Jahr ihren Haushalt bestreiten müssen? Diese Frage steht über jedem Budget der Gemeinden – im Corona-Jahr mit vielen Ungewissheiten.
Wie voll soll und darf der Korb sein, mit dem die Gemeinden im nächsten Jahr ihren Haushalt bestreiten müssen? Diese Frage steht über jedem Budget der Gemeinden – im Corona-Jahr mit vielen Ungewissheiten.
Foto: Urs Jaudas

So ruhig wie in diesem Herbst war es bei der Debatte um den Steuerfuss in den beiden Seebezirken selten. Nur Erlenbach will unter den 20 Städten und Gemeinden auf 2021 den Steuerfuss senken – von 79 auf 77 Prozentpunkte. Nur Wädenswil beantragt eine Erhöhung – von 104 auf 109 Prozent. Diese Stabilität hat mit der Corona-Krise zu tun. Alle Gemeinden legen dem Souverän konservative, zurückhaltende Budgets vor, weil noch gar nicht absehbar ist, wie stark die Steuereinnahmen durch die Pandemie beeinflusst werden. Darum enthalten die Voranschläge viele Reserven, mit denen Unerwartetes und Ungewisses abgefedert werden soll. Heinz Montanari, Leiter des Amts für Gemeindefinanzen des Kantons Zürich, erklärt im Interview mit dieser Zeitung, was das für die Gemeinden bedeutet.

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