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Ankündigung nach DisputTrump will mit Verfügung gegen Twitter vorgehen

US-Präsident Donald Trump ist nach einem Faktencheck seines Tweets verärgert und hat eine Reaktion angekündigt.

Twitter hat seinen Tweet mit einem Link versehen: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)
Twitter hat seinen Tweet mit einem Link versehen: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)
KEYSTONE/Oliver Contreras
Der Kurznachrichtendienst reagiert damit auf einen Tweet des Präsidenten zum Thema Briefwahl.
Der Kurznachrichtendienst reagiert damit auf einen Tweet des Präsidenten zum Thema Briefwahl.
KEYSTONE/Justin Lane
Der Kurznachrichtendienst ist wiederholt in die Kritik geraten, weil er nicht gegen falsche, irreführende oder beleidigende Tweets Trumps vorgeht.
Der Kurznachrichtendienst ist wiederholt in die Kritik geraten, weil er nicht gegen falsche, irreführende oder beleidigende Tweets Trumps vorgeht.
KEYSTONE
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Nach der Verärgerung von Donald Trump über den Kurznachrichtendienst Twitter hat das Weisse Haus eine Verfügung des US-Präsidenten zu sozialen Medien angekündigt. Eine Sprecherin des Weissen Hauses sagte am Mittwochabend auf Trumps Rückflug von Cape Canaveral nach Angaben mitreisender Journalisten, Trump werde an diesem Donnerstag eine Verfügung zu sozialen Medien unterzeichnen. Details wurden zunächst nicht bekannt. Trump hatte zuvor gedroht, soziale Medien zu regulieren oder ganz zu schliessen, weil sie konservative Stimmen unterdrückten.

Unklar blieb, auf welcher rechtlichen Grundlage die Regierung eine solche Regulierung unternehmen könnte. Hintergrund ist, dass der Kurznachrichtendienst Twitter – Trumps bevorzugte Plattform – am Mittwoch erstmals einen Tweet des Präsidenten einem Faktencheck unterzogen hatte. Trump hatte in seiner Twitter-Nachricht behauptet, dass Briefwahl Wahlbetrug Vorschub leiste, was der Faktencheck als irreführend einordnete. Trump warf Twitter daraufhin vor, sich in die US-Präsidentschaftswahl im November einzumischen.

Dem US-Präsidenten folgen auf Twitter mehr als 80 Millionen Menschen – ein über Jahre aufgebautes Publikum, das er nicht schnell zu einem anderen Dienst übertragen kann. Dem Kurznachrichtendienst wurde wiederholt vorgeworfen, nicht gegen falsche, irreführende oder beleidigende Tweets Trumps vorzugehen. Zuletzt sorgte für Kritik, dass Trump auf Twitter eine Verschwörungstheorie über einen vermeintlichen Mord anheizt, obwohl der Witwer des Opfers inständig darum bittet, das zu unterlassen.

Trump wollte am Mittwoch in Cape Canaveral dem ersten bemannten Flugtest einer US-Raumkapsel seit knapp neun Jahren beiwohnen. Wegen schlechten Wetters wurde der Start auf Samstag verschoben.

SDA

59 Kommentare
    Boris Fray

    US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret zur Einschränkung des Schutzes sozialer Netzwerke vor Klagen unterzeichnet, berichtet Reuters. Von nun an kann der Staat Facebook, Google und Twitter bestrafen, weil sie Benutzerinhalte zensieren, sich das Recht geben, zu bestimmen, was erschöpfend, genau, moralisch ist und was nicht. Ich erinnere daran, dass globalistische Netzwerke unter der Kontrolle des Soros-Teams stehen und in den letzten Monaten alle antiglobalistischen Medien der Welt, brutal zensiert haben. Trump tat dies zwei Tage, nachdem er die Firma Twitter kritisiert hatte, weil sie die Benutzer aufforderte, "die Fakten zu überprüfen", die Trump in zwei seiner Tweets präsentierte, was darauf hindeutete, dass er gelogen hatte.