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Trump strebt Handelsabkommen mit Indien an

Vor dem Staatsbesuch des US-Präsidenten in der riesigen Volkswirtschaft senden sich beide Seiten positive Signale.

Nach China sind die USA der zweitgrösste Handelspartner Indiens: Porträtzeichnungen von US-Präsident Trump und dem indischen Premierminister Narendra Modi an einer Wand in Ahmadabad, Indien. Foto: Keystone
Nach China sind die USA der zweitgrösste Handelspartner Indiens: Porträtzeichnungen von US-Präsident Trump und dem indischen Premierminister Narendra Modi an einer Wand in Ahmadabad, Indien. Foto: Keystone

Die USA und Indien verhandeln US-Präsident Donald Trump zufolge über ein bedeutsames Handelsabkommen. Ob dies vor der US-Präsidentschaftswahl Anfang November abgeschlossen werden könne, sei aber unklar, sagte Trump am Mittwoch.

Seit Wochen arbeiten die Unterhändler an einer Vereinbarung, die den USA einen grösseren Zugang zu Indiens Milch- und Geflügelmarkt gewährt sowie die Senkung von Zöllen auf andere Produkte vorsieht. Am Mittwoch genehmigte die indische Regierung Insidern zufolge den Kauf von 24 Marinehubschraubern von dem US-Konzern Lockheed Martin im Wert von 2,6 Milliarden Dollar. Trump wird nächste Woche zu einem Staatsbesuch in Indien erwartet.

Nach China sind die USA der zweitgrösste Handelspartner Indiens. Für die USA ist Indien der neuntgrösste Handelspartner. Das US-Defizit im Handel mit Indien betrug im vergangenen Jahr rund 23 Milliarden Dollar. Defizite sind Trump ein Dorn im Auge. Im Handelsstreit mit China schlossen die USA jüngst ein erstes Abkommen. Mit der Europäischen Union wird ebenfalls verhandelt.

SDA/step

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