Zum Hauptinhalt springen

Neue Ausgangslage nach UrteilThalwil muss den Centralplatz verkleinern

Das Gerichtsurteil zur Blutbuche stoppt ein Bauprojekt an zentralster Lage. Die neue Situation wirft Fragen auf und hat Folgen für den künftigen Dorfplatz.

Die Blutbuche links bleibt stehen. Und das EKZ/Niggli-Haus in der Bildmitte bis auf weiteres auch. Nur das weisse Haus der Bank Thalwil kommt sicher weg. Und rechts von diesem wird bereits gebaut.
Die Blutbuche links bleibt stehen. Und das EKZ/Niggli-Haus in der Bildmitte bis auf weiteres auch. Nur das weisse Haus der Bank Thalwil kommt sicher weg. Und rechts von diesem wird bereits gebaut.
Foto: Sabine Rock

Der Rechtsstreit dauerte drei Jahre und drei Monate, und am Ende lautet das Fazit: Der Baum hat das Bauprojekt zu Fall gebracht, nicht umgekehrt.

Der obsiegende Baum, das ist die Blutbuche an der Thalwiler Bahnhofpasserelle. Vor wenigen Tagen hat das Bundesgericht entschieden, dass diese stehen bleiben muss. Wie diese Zeitung berichtete, kann der dort geplante Neubau nun nicht umgesetzt werden. Ein Debakel für die beiden Eigentümer: die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und den ehemaligen Dorfapotheker Andreas Niggli. Die Gemeinde ihrerseits kann ihr direkt angrenzendes Projekt, den Bau des Centralplatzes, derweil weiter vorantreiben. Für den Platz soll das Haus der Bank Thalwil ab 2023 dem Erdboden gleichgemacht werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.