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Kommentar zur ImpfsituationTempo wird immer wichtiger

Israel hat schon mehr als 40 Prozent der über 60-Jährigen ein erstes Mal geimpft. Die Schweiz muss vorwärtsmachen.

Israel hat schon mehr als 40 Prozent der über 60-Jährigen geimpft: Eine Pflegerin kümmert sich um eine Frau, die im Impfzentrum am Rabin-Platz in Tel Aviv gegen Covid-19 geimpft wurde.
Israel hat schon mehr als 40 Prozent der über 60-Jährigen geimpft: Eine Pflegerin kümmert sich um eine Frau, die im Impfzentrum am Rabin-Platz in Tel Aviv gegen Covid-19 geimpft wurde.
Foto: Abir Sultan (Keystone)

Das war zu erwarten. Im Kanton Luzern ist eine 91-jährige Person, die an mehreren Vorerkrankungen litt, nach einer Impfung gegen das Coronavirus gestorben. Obwohl aufgrund der Krankengeschichte ein Zusammenhang mit der Impfung höchst unwahrscheinlich ist, machte die Meldung Karriere im Netz. Ähnliche Vorkommnisse gab es auch in anderen Ländern.

In der Schweiz sterben jede Woche etwa 1300 Personen, mehr als 800 von ihnen zählten 80 Jahre oder mehr. Die Impfung schützt vor Covid-19, aber nicht vor anderen Krankheiten und auch nicht vor dem Tod. Wir müssen also damit rechnen, dass auf 1 Million Geimpfte bei etwa 1000 Personen innerhalb von zwei Monaten nach dem Einstich eine Krebserkrankung diagnostiziert wird. Etwa 350 werden einen Herzinfarkt erleiden und weitere 350 einen Schlaganfall.

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