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Blockchain-Pleite in ZugWie der 100-Millionen-Hype um ein Krypto-Start-up geplatzt ist

Noch nie mussten Konkursbehörden eine Krypto-Firma auflösen. Wie macht man das? Und wo ist das ganze Geld hin?

Envion wollte mit Containern voller Computerserver Bitcoin schürfen und Investoren reich machen: Firmengründer Michael Luckow.
Envion wollte mit Containern voller Computerserver Bitcoin schürfen und Investoren reich machen: Firmengründer Michael Luckow.
Foto: Gordon Welters/laif

Für Anleger ist es eigentlich eine Binsenwahrheit: Je höher die Rendite, desto grösser ist das Risiko. Auf dem Bankkonto erhalten Kunden derzeit kaum noch 0 Prozent Jahreszins, bei Aktien ist langfristig eine Jahresrendite von ungefähr 5 Prozent möglich. Das Start-up Envion versprach Investoren unglaubliche 161 Prozent. Pro Jahr. Trotzdem liessen sich weltweit über 30’000 Anleger blenden: Ende 2017 sammelte die Envion AG als Briefkastenfirma mit Sitz in Baar im Kanton Zug innerhalb eines Monats 100 Millionen Dollar. Der Hype um Kryptowährungen und die noch junge Blockchain-Technologie mögen dazu beigetragen haben.

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