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Airline droht das Geld auszugehenSwiss braucht bald neue Staatshilfe

Die Hoffnungen auf schnelle Erholung haben sich zerschlagen. Bei der Swiss rechnet man damit, dass Ende Jahr wieder eine Finanzspritze nötig ist.

Eine aus dem Verkehr gezogene Maschine der Swiss wird am 21. April auf dem Flugplatz Dübendorf ZH von Technikerinnen und Technikern überholt.
Eine aus dem Verkehr gezogene Maschine der Swiss wird am 21. April auf dem Flugplatz Dübendorf ZH von Technikerinnen und Technikern überholt.
Foto: Valentin Flauraud (Keystone)

Pandemiebedingte drastische Umsatzeinbussen, fehlende Passagiere, Tausende Flugzeuge am Boden, Stellenabbau und Kurzarbeit: Die Luftfahrtbranche kämpft ums Überleben. Nach Angaben des Weltverbandes Iata wird die Branche in der zweiten Jahreshälfte bis zu 77 Milliarden US-Dollar Bargeld verlieren. Das sind 13 Milliarden Dollar pro Monat oder 300000 Dollar pro Minute.

Die Swiss verbrennt nach eigenen Angaben 1,5 Millionen Franken am Tag. Hochgerechnet auf ein Jahr sind das mehr als 500 Millionen Franken. Die Muttergesellschaft, die Lufthansa-Gruppe, verliert pro Monat eine halbe Milliarde Euro. Anfang Monat meldete die deutsche Lufthansa Auszahlungen von 3,2 Milliarden Euro für Ticketrückerstattungen an 7,3 Millionen Kunden. Weitere 300 Millionen Euro stehen noch aus.

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