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Sulzer mit mehr Bestellungen als erwartet

Beim Industriekonzern Sulzer sind im ersten Quartal mehr Bestellungen eingegangen als erwartet. Weniger bestellt als im Vorjahresquartal haben Kunden aus dem Energiemarkt.

Im ersten Quartal sind bei Sulzer Bestellungen in der Höhe von 757,6 Millionen Franken eingegangen.
Im ersten Quartal sind bei Sulzer Bestellungen in der Höhe von 757,6 Millionen Franken eingegangen.
Keystone

Die Bestellungen beliefen sich auf 757,6 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkursveränderungen und Akquisitionen sind das zwei Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Damit ist das Ergebnis besser, als erwartet. Zurückzuführen sei dies auf die Zunahme im Pumpengeschäft, heisst es in der Mitteilung. Dort gingen im ersten Quartal Aufträge ein im Gesamtwert von 276,8 Millionen Franken ( 4,3 Prozent). Leicht zurück ging der Bestellungseingang in der Division Chemtech. In dieser Sparte bietet Sulzer Produkte und Dienstleistungen für Trenn-, Reaktions- und Mischtechnologien an. Der Bestellungseingang betrug 0,6 Prozent weniger als im Vorjahresquartal und belief sich auf 123 Millionen Franken.

Bestellungsrückgang im Energiemarkt

Die Bestellungen aus der Öl- und Gasindustrie waren 12 Prozent höher als im Vorjahresquartal. Auch jene aus dem Wassermarkt stiegen gemäss der Mitteilung deutlich an. Zurück gegangen seien die Bestellungen im Energiemarkt, da die Energieerzeuger weniger Services und Ersatzteile bestellt hätten, wie Sulzer schreibt.

Dank den Akquisitionen hätten auch die Bestellungen in der allgemeinen Industrie (Bau, Bergbau, Metall, Schifffahrt, etc.) zugelegt. Sulzer hat im ersten Quartal die Übernahmen von Ensival Moret und Vessel Internal Electrostaic Coalescer (VIEC) abgeschlossen. Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Sulzer weiterhin eine währungsbereinigte Zunahme des Bestellungseingangs zwischen 5 und 8 Prozent und des Umsatzes von 3 bis 5 Prozent. Dies einschliesslich der getätigten Akquisitionen.

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