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Fast 700 starten StudiumStudierendenrekord an der ZHAW verschärft Wohnungsnot in Wädenswil

An der ZHAW startet das neue Semester. Für die Studierenden gilt im Unterricht Maskenpflicht. Ein Problem ist in Wädenswil der fehlende Wohnraum für Studis.

In Wädenswil beginnt an der ZHAW das neue Semester.
In Wädenswil beginnt an der ZHAW das neue Semester.
Foto: PD

555 neue Bachelorstudierende aus der ganzen Schweiz beginnen diese Woche an der ZHAW in Wädenswil ihr Studium. Das sind so viele wie noch nie, wie es in einer Mitteilung der ZHAW heisst. Im vergangenen Jahr starteten 446 Personen an der ZHAW. Am meisten Teilnehmende verzeichnet der Studiengang Umweltingenieurwesen mit 235 Neueintritten, gefolgt von der Studienrichtung Facility Management mit ebenfalls rekordverdächtigen 126 Teilnehmenden.

Nebst den Bachelorstudierenden beginnen auch 128 neue Masterstudierende. 75 davon im Master in Life Sciences und 53 im Masterstudiengang Environment and Natural Resources (Umwelt und Natürliche Ressourcen).

Die hohen Studierendenzahlen haben aber auch Folgen, wie es in der Mitteilung der ZHAW heisst: Eine spezielle Herausforderung für die neuen Studentinnen und Studenten stelle die Wohnungssuche dar. «Es fehlt an günstigem Wohnraum in Wädenswil und den umliegenden Gemeinden. Viele Studierende müssen deshalb von weit her pendeln», schreibt die ZHAW. Dabei nehme rund die Hälfte der Studierenden eine tägliche Reisezeit von mehr als einer Stunde in Kauf. Ein grösseres Wohnangebot, ob Privatzimmer oder preisgünstige Wohnungen für Studierende, ist deshalb dringend nötig, fordert die Schule. Eine Online-Plattform bietet Suchenden und Anbietern die Möglichkeit, kostenlos zu inserieren. Die Wohnungsnot könnte ein Ende nehmen, wenn das geplante Wohnhaus für Studierende an der Kreuzung Meierhofstrasse/Schlossstrasse unterhalb eines Rebbergs gebaut wird. Dieses soll Platz für 64 Personen bieten.

Maskenpflicht im Unterricht

Erstmals wird die nun laufende Startwoche, coronabedingt, zu einem grossen Teil online durchgeführt. Dazu gehört auch eine Videokonferenz an den Onlinetagen mit einer Gruppe anderer Studienneulinge und einem Coach aus dem jeweiligen Institut sowie einer erfahrenen Studierenden. Dies als Einstimmung auf das Herbstsemester 2020/21, in welchem digitale und Präsenz-Lehrformate kombiniert werden.

Auf dem Campus des Departements Life Sciences und Facility Management gibt es zudem eine Einführung in die Sicherheitsbestimmungen für die Arbeit im Labor. Das Covid-19-Schutzkonzept sieht vor, dass die Studierenden der verschiedenen Studiengänge an unterschiedlichen Halbtagen auf den Campus kommen. Dort gilt für Studierende in allen Räumen, inkl. Unterrichtsräume, Maskentragpflicht.

red