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Projekt «Esperanza»Stellensuchende sollen Jobs in Impfzentren erhalten

Wer wegen Corona die Stelle verloren hat, soll jetzt wegen Corona wieder eine bekommen: Carmen Walker Späh will Arbeitslose in den kantonalen Impfzentren beschäftigen.

In den geplanten Impfzentren im Kanton Zürich wird es viel zu tun geben – nicht nur für Mediziner.
In den geplanten Impfzentren im Kanton Zürich wird es viel zu tun geben – nicht nur für Mediziner.
Foto: Samuel Schalch

Für Regierungsrätin Carmen Walker Späh ist es eine naheliegende Idee: Wenn der Kanton Zürich ein Jahrhundertprojekt auf die Beine stellt, um die Bevölkerung vor dem «fiesen Virus» zu schützen, wie sie sagt – dann sollen auch jene davon profitieren, die in der Corona-Krise ihre Arbeit verloren haben. «Der Kanton Zürich ist als grosser Wirtschaftsstandort überproportional von dieser Krise betroffen», sagt die freisinnige Volkswirtschaftsdirektorin.

Voraussichtlich im April gehen mehrere Impfzentren in Betrieb, in denen sich Zürcherinnen und Zürcher aller Altersklassen gegen Covid-19 impfen lassen können – mehrere Tausend pro Tag. Diese Infrastruktur und der erwartete Ansturm bringen viele Arbeiten hervor: Patientendaten erfassen und übermitteln, IT-Systeme betreuen, Termine vergeben, Sicherheitsdienst leisten und so weiter. Jobs, die Walker Späh über die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) an die dort registrierten Stellensuchenden vermitteln will.

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