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Bobathlet aus Horgen im Corona-PechStartverbot bewegt Fässler zur Heimkehr

Weil sein Zimmerkollege positiv auf Covid-19 getestet wurde, darf Adrian Fässler nicht an den ersten Bob-Weltcuprennen der Saison teilnehmen. Der Horgner Anschieber fliegt nun aus Lettland zurück in die Schweiz.

In die beiden Weltcuprennen in Sigulda muss Pilot Simon Friedli ohne Adrian Fässler steigen: Der Anschieber aus Horgen erhielt vom Bobverband kein grünes Licht und kehrt nun in die Schweiz zurück.
In die beiden Weltcuprennen in Sigulda muss Pilot Simon Friedli ohne Adrian Fässler steigen: Der Anschieber aus Horgen erhielt vom Bobverband kein grünes Licht und kehrt nun in die Schweiz zurück.
Foto: Sven Hoppe/Keystone

Die Corona-Pandemie führt auch im Sport immer wieder zur grotesken Situationen, wie im Fall von Adrian Fässler. Der Horgner Bobathlet muss kurz vor dem Auftakt der Weltcup-Saison 2020/21 einen Rückschlag hinnehmen. Mit dem Team um Pilot Simon Friedli ist er vergangene Woche nach Sigulda gefahren. In Lettland konnte er im Eiskanal aber kein einziges Training absolvieren, denn Fässler befand sich mit Ausnahme von einem Tag in Quarantäne. Weil er sich mit dem Virus angesteckt haben könnte, darf der Anschieber vom Zürichsee weder das erste Rennen am Samstag und Sonntag (21./22. November) noch das zweite eine Woche später bestreiten. «Der internationale Verband hat mich für beide Wochen gesperrt», teilt der 28-Jährige mit.

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