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Teilerfolg für SpitalpersonalStadt Zürich will Umkleidezeit abgelten

Die Stadt Zürich will die Mitarbeitenden im Gesundheitswesen mit 60 Franken monatlich oder mit Zeitgutschriften für die Umkleidezeit entschädigen. Bei den Personalverbänden kommt das schlecht an.

Die Uhr läuft erst, wenn die Mitarbeitenden ihr Spitaltenue angezogen haben. Jetzt soll die Umkleidezeit in der Stadt Zürich abgegolten werden.
Die Uhr läuft erst, wenn die Mitarbeitenden ihr Spitaltenue angezogen haben. Jetzt soll die Umkleidezeit in der Stadt Zürich abgegolten werden.
Themenfoto: Keystone

Für die meisten Mitarbeitenden im Gesundheitswesen begann die Uhr bis anhin erst zu laufen, nachdem sie sich vor Ort in ihr Arbeitstenue gestürzt hatten. Umkleiden mussten sie sich vor Arbeitsbeginn und nach Arbeitsende – also in ihrer Freizeit. Das Thema wurde in den letzten Jahren kontrovers diskutiert.

Die Stadt Zürich hat bereits im letzten Jahr entschieden, dass sie die Umkleidezeiten abgelten will. Das soll nicht für das Gesundheitspersonal allein gelten, sondern für alle städtischen Mitarbeitenden, die sich auf Anordnung ihrer Dienstabteilung am Arbeitsort umkleiden müssen. Also auch für Stadtpolitzisten, Mitarbeiter von Schutz und Rettung oder Entsorgung und Recycling, um nur einige zu nennen. Am Mittwoch hat die Stadt Zürich nun über die Regeln informiert.

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