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Recherche zu BilanzskandalSpuren des flüchtigen Wirecard-Managers führen nach Weissrussland

Markus Braun, CEO von Wirecard AG.

Reuters

1 Kommentar
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    Sacha Meier

    Solche «Kooperationen» mit dem FSB, oder GRU (heute G.U.) kommen nicht von ungefähr. Es ist eine offizielle Doktrin des neozaristischen Russlands, bekannte Angeschuldigte, die im Westen schwerer Verbrechen bezichtigt werden, bei sich aufzunehmen. Damit sollen die westlichen Strafverfolgungsbehörden vor ihren eigenen Völkern vorgeführt werden. Die Logik von Putin ist, dass er so einerseits die Sanktionen gegen sein Land vergelten kann, andererseits soll das Vertrauen der westlichen Bürger in die eigenen Justizbehörden beschädigt werden. Dazu versuchen die russischen Dienste natürlich im freundlichen Gespräch auch noch nützliche Informationen aus ihren speziellen Gästen zu entlocken, um ggf. systemische Schwachstellen aufzuspüren und bei Bedarf zu nutzen. War bei Edward Snowden schon so - und jetzt offensichtlich auch beim gnädigen Herrn Jan Marsalek. Das Putin wohlgesinnte Weissrussland ist da sicher auch eine sorgfältig gewählte Zwischenstation, weil es weniger Probleme bei der Anreise gibt. Seit Snowdens blamablem Direktflug nach Moskau-Scheremetjewo sind die Kontrollen von Russlandreisenden auf westlicher Seite ja auch etwas verschärft worden. ;-)