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Bahnbauer leidet unter PandemieSpuhlers Stadler von Corona getroffen

Auch er und sein Konzern müssen unten durch: Peter Spuhler von Stadler Rail.

Erwartungen verfehlt

Deutlich stärkeres zweites Halbjahr erwartet

cpm/sda

6 Kommentare
    Sacha Meier

    Der gute Herr Spuhler sollte sich gar nicht erst um höhere Umsätze bemühen, sondern seinen Laden so rasch als möglich an die chiensische CRRC verkaufen - solange es noch Geld dafür gibt. Ab 2026, nach Vollendung der Programme «Made in China 2025», OBOR, BRI, Thousand Talents & Co. will bekanntlich der gute Xi Jin-Ping gemäss seinem Buch mit dem gleichnamigen Denken sein Weltreich hochziehen. Dank der sanktions- und embargofesten, befestigten (!) neuen Seidenstrasse wird dann der chinesische Herrscher bestimmen, wer, welche Rohstoffe, Halbwaren, Komponenten und Elektronik bekommt. Und wer als Fabrikant nicht kooperiert, sitzt bald einmal auf einer Industriebrache. Moderne Züge sind Rechenzentren auf Spurkranzrädern. Dazu vollgestopft mit Mechanik, Elektrik, Elektronik und Pneumatik Made in China. Alles basisindustrielle Komponenten, die wir im Westen gar nicht mehr herstellen können. Ganz zu schweigen von den vielfältigen Kunststoffen und tausenden von Chemikalien. Was mich erstaunt ist, dass sich kein westlicher Politiker, oder Manager überhaupt die Frage gestellt hat, warum China mit OBOR für rund USD 3'000 Milliarden (!) eine komplett autarke planetare Handelsinfrastruktur auf die Beine stellt - wo es der Welt doch an alles anderem, als Logistikkapazitäten fehlt. Die verblüffende Antwort wird dann eben ab 2026 kommen. Xi ist kein Militärmensch. Er hat den Charme einer Federspeicherbremse: Langsam immer mehr Druck aufbauen, bis sich der Zug in seine Richtung bewegen lässt.