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Young Boys ohne Chance in Monaco

Die Young Boys sind in der Champions League gescheitert. Die Berner verlieren nach dem Heimspiel auch das Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde gegen die AS Monaco. Diesmal unterliegen sie mit 0:4.

Nur die Monegassen tanzten
Nur die Monegassen tanzten
Keystone

Mindestens drei Tore hätten die Young Boys in Monaco benötigt, um das 1:3 aus dem Hinspiel vor einer Woche wettzumachen. Doch nahe kamen sie diesem Unterfangen nicht. Monaco kontrollierte die Partie zunächst und war in der zweiten Halbzeit mindestens eine Klasse besser. YB erspielte sich vor der Pause die beste Möglichkeit durch einen Schuss von Samuel Afum, der Monacos Keeper Danijel Subasic zu einer Parade zwang. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste mehr Risiken einzugehen und kamen durch Milan Gajic und Scott Sutter zu zwei Möglichkeiten. Doch rasch nach dem Aufbegehren von YB zeigte Monaco, der Dritte der letzten Ligue-1-Saison, dem Schweizer Vertreter die Grenzen auf. Das vom Portugiesen Leonardo Jardim trainierte Team aus dem Fürstentum schien jederzeit in der Lage, das Tempo zu erhöhen. In der 54. Minute erzielte der Portugiese Ivan Cavaleiro mit einer schönen Aktion das 1:0 und zehn Minuten später zerstörte Aussenverteidiger Layvin Kurzawa, bereits Torschütze im Hinspiel, die letzten Berner Hoffnungen mit einem Kopfballtreffer nach einem Eckball. Die Young Boys waren spätestens nach dem 0:1 chancenlos und mussten sich immer wieder ausspielen lassen. Das Team von Uli Forte, das zu Beginn dieser Saison seine Form sucht, war gegen die technisch deutlich überlegenen Monegassen zunehmend überfordert. Anthony Martial erhöhte nach einer weiteren schönen Kombination der Gastgeber in der 69. Minute auf 3:0. In der 77. Minute machte der kurz zuvor eingewechselte Stephan El Shaarawy nach einem von Alain Rochat abgefälschten Schuss das 4:0. Die Reise an die französische Riviera hat für YB weder die Qualifikation für die Playoffs der Champions League gebracht noch eine willkommene Aufstockung des angeschlagenen Selbstvertrauens. Allerdings war die Aufgabe auch äusserst schwierig. Nicht nur weil der Gegner über grosse Klasse verfügt, sondern auch weil Forte fünf Stammspieler fehlten: Hoarau, Steffen, Gerndt, Sanogo und Benito. Die Europacup-Saison ist für die Young Boys aber noch nicht zu Ende. Sie bestreiten am 20. und 27. August die Playoffs für die Europa-League-Gruppenphase. Den Gegner erfahren sie am Freitag.

SDA

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