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Wegen seiner Krankheit wurde ihm das Handy-Abo verweigert

Der ehemalige deutsche Leichtathlet Tim Lobinger hat Krebs. Er ist todkrank – das wurde ihm nun schonungslos bewusst gemacht.

Nach der aktiven Karriere hatte der Stabhochspringer viele Schicksalsschläge zu verdauen.
Nach der aktiven Karriere hatte der Stabhochspringer viele Schicksalsschläge zu verdauen.
Tristar Media/Getty Images

Stabhochspringer Tim Lobinger übersprang 1997 als erster Deutscher die 6,00 Meter. 2003 folgte der Karrierehöhepunkt: Er wurde in Birmingham Hallen-Weltmeister. Nach der aktiven Karriere war er unter anderem als Athletiktrainer von RB Leipzig tätig. Vor zwei Jahren erhielt er die Diagnose Leukämie. Nach vier Chemotherapien fand sich im Herbst 2017 ein Stammzellenspender, doch der Krebs kehrte diesen Frühling zurück.

Jetzt wurde dem ehemaligen Spitzensportler nochmals klar gemacht, wie schlecht seine Überlebenschancen sind. Wie er bunte.de erzählt, wollte der Deutsche vor kurzem ein Handyvertrag mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten abschliessen. «Meine Anfrage wurde allerdings abgelehnt, mit der Begründung, ich könne die Mindestlaufzeit aufgrund meiner Erkrankung ja wohl nicht erfüllen.»

Das Cover-Bild seiner Biografie «Verlieren ist keine Option»: Der ehemalige Stabhochspringer Tim Lobinger will sich nicht geschlagen geben.

Der 46-Jährige soll beim Erzählen der Anekdote gelächelt haben. Er ist trotz der Schicksalsschläge ein Kämpfer geblieben. «2017 gaben mir die Ärzte 30 Prozent Überlebenschance. Doch ich blieb optimistisch, wollte den Krebs besiegen und nahm den Kampf auf. Ich hätte es auch getan, wenn sie mir nur ein Prozent eingeräumt hätten», sagt Lobinger. Verlieren ist keine Option – das ist sein Motto und der Titel seiner Biografie.

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