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USA holen den dritten WM-Titel

Die USA sichern sich den Titel bei der Frauen-WM in Kanada. Die Amerikanerinnen setzen sich im Final in Vancouver gegen den Titelverteidiger Japan mit 5:2 durch.

Früh gejubelt: Die Amerikanerinnen mit Captain Llyod
Früh gejubelt: Die Amerikanerinnen mit Captain Llyod
Keystone

Bei der siebten Frauen-WM feierten die USA den dritten Titel, nachdem sie schon 1991 und 1999 triumphiert hatten. Vor vier Jahren waren sie im Final an den Japanerinnen gescheitert. Diesmal behielten sie wie schon im Endspiel der Olympischen Spiele 2012 die Oberhand und das ohne Probleme. Matchwinner war Stürmerin Carli Lloyd, der in ihrem 202. Länderspiel drei Treffer gelangen. Mit sechs WM-Toren war sie zusammen mit der Deutschen Celia Sasic die erfolgreichste Torschützin des Turniers. Mit einem Startfurioso entschied die Mannschaft von Jill Ellis den Final. Nach 16 Minuten stand es schon 4:0 für die zunächst deutlich entschlosseneren und zielstrebigeren Amerikanerinnen. Japan fiel in der Startviertelstunde nur durch defensive Unachtsamkeiten auf. Bei den ersten beiden Gegentoren in der 3. und 5. Minute liess sich die Hintermannschaft Japans bei Standardsituationen durch flache Hereingaben in den Strafraum überraschen. Beide Male profitierte Lloyd. Der Captain der USA erzielte in der 16. Minute auch das 4:0 mit einem Schuss von der Mittellinie, der den zu weit vor seinem Tor postierten Goalie Ayumi Kaihori überraschte. Die Japanerinnen, die im ersten Vorrundenspiel die Schweiz 1:0 bezwungen hatten, kamen nach dem vierten Gegentreffer besser ins Spiel. Phasenweise konnten sie ihr gefürchtetes Kombinationsspiel aufziehen. Yuki Ogimi erzielte noch vor Ablauf der ersten halben Stunde das 1:4. Ein Eigentor von Julie Johnston brachte in der 52. Minute das 2:4. Doch die aufkommende Hoffnung der Asiatinnen wurde im Keim erstickt, durch das 5:2 von Tobin Heath in der 54. Minute. Die athletisch überlegenen Amerikanerinnen, die die Mehrheit der über 50'000 Zuschauern im Stadion hinter sich hatten, erspielten sich immer wieder gute Torchancen. Fast jeder Vorstoss in die Nähe des gegnerischen Strafraums endete mit einem gefährlichen Abschluss. Die Japanerinnen kämpften trotz des deutlichen Resultats bis zuletzt. Der grossen Wende kamen sie aber nach der verpatzten Startphase nie nahe.

SDA

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