Espanyol lässt Luzern keine Chance

Der FC Luzern verliert gegen Espanyol Barcelona 0:3. Damit rückt die Europa League in weite Ferne.

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Mit Espanyol Barcelona wartete ein grosser Brocken auf den FCL in der 3. Qualifikationsrunde für die Europa League. Und dann auch noch das. Am Morgen meldete sich Pascal Schürpf ab. Der Captain hatte Fieber und musste passen. Dabei war mit dem Vorstoss in die 3. Qualifikationsrunde dem FC Luzern Historisches gelungen. Zum ersten Mal seit 1992 überstand der FCL eine Runde im Europacup. Man wollte das Kunststück wiederholen. Dazu brauchte es aber Tore und Schürpf war geladen.

Der FCL spielte vor allem in der 1. Halbzeit lange gut mit. Die Katalanen, die zwar nicht mit den Topclubs wie Barça, Real oder Atletico vergleichbar sind, aber sich seit 1928 durchgehend in der obersten spanischen Liga halten, gehen mit der ersten Chance in Führung. Zugegeben, die Flanke von Melendo auf den Torschützen Ferreyra (28.) war sehenswert, doch der Argentinier hätte nie so frei an den Ball kommen dürfen. Den Deckungsfehler muss FCL-Verteidiger Cirkovic auf seine Kappe nehmen.

Wenn die Luzerner noch leise Hoffnungen hegten, waren sie nach einer Stunde ausgeträumt. U21-Europameister Marc Roca, der mit den Bayern in Verbindung gebracht wird, lancierte Didac Vila, der auf 2:0 für die Gäste erhöhte. Danach hatte nur noch Espanyol das Sagen in der Swissporarena. Als der Radioreporter auf der Tribüne zum dritten Mal zu seinem langgezogenen «Gooooool !!!» ansetzte – Martin (89.) war der Torschütze – wurde das Rückspiel endgültig Formsache.

Erstellt: 08.08.2019, 20:56 Uhr

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