Zum Hauptinhalt springen

«Schon krass, dass ein bisschen tote Hose war»

Chancenloses YB – nur auf den Rängen waren die Berner besser. Was die YB-Spieler und der Trainer zur Niederlage gegen Juve sagen.

Die Stimmen der YB-Spieler nach dem 0:3 in Turin. Video: Fabian Sanginés.

Nach dem 0:3 zuhause gegen Manchester United, bei dem YB teilweise gut mitgehalten hatte, wollten die Berner in Turin ein Zeichen setzen. Sie wollten zeigen, dass das Abenteuer Champions League nicht so schnell beendet sein würde. Der Wille war da, spielerisch konnte der Schweizer Meister mit Juventus aber gerade mal fünf Minuten mithalten, da schoss Paulo Dybala bereits das 1:0 für das Heimteam.

«Im Grossen und Ganzen war das eine Lehrstunde», musste YB-Trainer Gerardo Seoane nach der Partie im Allianz Stadium zugeben. Ihm war klar, dass Juventus nicht irgendein Team ist, sondern eines, das die Champions League gewinnen will. Man habe zu Beginn gut ins Spiel gefunden, fand auch der Coach. Aber eben, dann kam der Argentinier. Die Turiner hätten zielstrebig gespielt, sie hätten die langen Bälle genau an den Mann gebracht, bilanzierte Seoane.

Auch der Staff muss daraus lernen

In den letzten knapp 15 Minuten mussten die Berner mit einem Mann weniger auskommen, da Mohamed Aly Camara innerhalb von vier Minuten zweimal Gelb gesehen hatte und somit vom Platz musste. «Ich habe die Szene nicht genau gesehen, aber es ging sicher keine Aggression von ihm aus, es war einfach eine weitere Lehrstunde», nahm Seoane seinen Spieler in Schutz.

----------

Bilder: YB geht in Turin unter

Für die Young Boys ist das Spiel gegen Juventus Turin eine Lehrstunde. Wie schon gegen Manchester United verliert der Schweizer Meister 0:3.
Für die Young Boys ist das Spiel gegen Juventus Turin eine Lehrstunde. Wie schon gegen Manchester United verliert der Schweizer Meister 0:3.
Christian Pfander
YB-Goalie David von Ballmoos muss getröstet werden.
YB-Goalie David von Ballmoos muss getröstet werden.
Christian Pfander
Imposante Kulisse: Die YB-Spieler laufen in das Allianz Stadium ein. Das Gastspiel in Turin ist der erste Auswärts-Auftritt in der Champions League für die Young Boys.
Imposante Kulisse: Die YB-Spieler laufen in das Allianz Stadium ein. Das Gastspiel in Turin ist der erste Auswärts-Auftritt in der Champions League für die Young Boys.
Christian Pfander
1 / 19

----------

Der 39-Jährige war mit seiner Mannschaft nicht unzufrieden, sie habe solidarisch gekämpft. «Nun müssen wir daraus lernen, auch der Staff.» Und die nötigen Verbesserungen müssten vorgenommen werden.

Obwohl YB in Turin chancenlos war, war es doch für die Involvierten ein grosses Erlebnis, sie alle hätten sich darauf gefreut, so Seoane. Am Ende habe aber doch so einiges gefehlt.

Ähnlich sahen das seine Spieler. Flügel Christian Fassnacht fand, dass sie mit dem Resultat noch gut bedient waren und sprach ebenso wie sein Trainer von einer Lehrstunde. Enttäuscht war er auch von der Leistung der gegnerischen Fans: «Schon krass, wie hier ein bisschen tote Hose war.» Auch Aussenverteidiger Loris Benito hatte nur den Berner Anhang gehört: «Grosses Kompliment!» Was die Spieler sonst noch zum 0:3 gegen Juventus Turin sagen, sehen Sie oben im Video.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch