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Ronaldo: «Ich weiss, dass ich ein Vorbild bin»

Der Portugiese zeigt sich an einer Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Manchester United gut gelaunt. Er freut sich auf das Duell mit seinem ehemaligen Club.

Vor dem Duell gegen Ex-Verein Manchester United: Ronaldo zeigt sich an der Pressekonferenz gut aufgestellt. Video: Teleclub

«Ich weiss, dass ich ein Vorbild bin, zu 100 Prozent, auf dem Platz und ausserhalb des Platzes. Ich versuche immer zu lachen. Ich bin gesegnet. Ich spiele bei einem fantastischen Club, ich habe eine fantastische Familie, ich bin gesund, ich habe alles. Der Rest berührt mich nicht», diese Aussage machte Cristiano Ronaldo während der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen seinen ehemaligen Club Manchester United.

Der vierfache Weltfussballer sagte dies in Bezug auf die Vergewaltigungsvorwürfe, welche gegenwärtig von der Polizei in Las Vegas untersucht werden. Er betonte zudem auch, dass er sehr glücklich sei und dass er an dem vor zwei Wochen abgegebenen Statement festhalte. Überdies seien seine Anwälte sehr zuversichtlich, weswegen er sich keine grösseren Sorgen mache und sich sicher sei, dass die Wahrheit ans Licht kommen werde.

Sponsorenverträge in Gefahr

Die Vorwürfe wurden von der US-Amerikanerin Kathryn Mayorga erhoben, welche Ronaldo vorwirft, sie im Juni 2009 in einem Hotelzimmer in der amerikanischen Glücksspielmetropole vergewaltigt zu haben. Unterdessen hat sich auch eine zweite Frau gemeldet, mit der Behauptung, eine ähnliche Erfahrung gemacht zu haben. Die US-Polizei im Bundesstaat Nevada hat sich mit den Anschuldigungen befasst und untersucht den Fall.

Für den Portugiesen bedeuten diese Beschuldigungen, dass sein Image Schaden nimmt. Überdies geraten die Sponsorenverträge mit Nike und EA Sports in grosse Gefahr, da der Sportartikelhersteller und der Videospielentwickler die Situation als «sehr beunruhigend» wahrnehmen.

Neben den ersten Worten über die Vorwürfe gegenüber der Presse, sagte der 33-Jährige mit Hinblick auf den Kracher gegen die Red Devils: «Hierher zurückzukommen, ist für mich eine enorm emotionale Sache. Ich weiss alles über die Geschichte dieses Clubs. Ich habe hier Titel gefeiert, Pokalsiege, Meisterschaften, die Champions League. Sir Alex Ferguson ist jemand, den ich nie vergessen werde, und ich möchte meine besten Wünsche für ihn aussprechen.»

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