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Überraschendes Comeback von Gut in Sölden

Die Tessinerin hat im Training entschieden, schon am Samstag den Weltcup-Riesenslalom zu bestreiten. Vor acht Monaten hatte sie sich einen Kreuzbandriss zugezogen.

Wieder am Start: Lara Gut gehts nach ihrer Verletzung besser als erwartet. (Archiv)
Wieder am Start: Lara Gut gehts nach ihrer Verletzung besser als erwartet. (Archiv)
Gian Ehrenzeller, Keystone

Diese Nachricht kommt überraschend: Lara Gut teilt einen Tag vor dem Weltcup-Saisonauftakt in Sölden mit, dass sie am samstäglichen Riesenslalom starten wird. «Seit meiner Verletzung war mein primäres Ziel, stark zurückzukommen und mich nicht unter Druck zu setzen. Deshalb habe ich nie über Sölden gesprochen», wird der Schweizer Ski-Star in einer Mitteilung von Swiss-Ski zitiert.

Gut hatte sich im Februar beim Einfahren für den WM-Kombinationsslalom in St. Moritz einen Kreuzbandriss und einen Meniskusschaden im linken Knie zugezogen. Anfang September hat die 26-Jährige das Training auf Schnee wieder aufgenommen.

Die Verletzung: Lara Gut wird mit dem Helikopter abtransportiert. (Video: Tamedia)

Gleich wieder ein gutes Gefühl

Danach begab sie sich mit ihrem Privatteam nach Valle Nevado. Für die Zeit in Chile war eigentlich nur freies Skifahren geplant. Doch nach einer Woche freiem Skifahren begab sich die Gesamtweltcupsiegerin von 2016 wieder zwischen die (Riesenslalom-)Tore. Auch dabei hatte Gut gleich wieder ein gutes Gefühl. Dieses setzte sich auch im Oktober fort. Die Trainings verliefen besser als geplant, weshalb sie sich nun entschied, bereits in Sölden wieder in den Weltcup zurückzukehren.

Vor Monatsfrist in Zermatt hatte die 23-fache Weltcupsiegerin noch den Eindruck erweckt, dass sie in Sölden den Riesenslalom auslasse, um mehr Vorbereitungszeit zu haben. Daher kam die Annahme, dass sie ihr Comeback erst für Ende November in Killington in den USA plane. Am Freitag entschied sie sich aber für eine Teilnahme am Riesenslalom-Rennen.

Wie reagiert das Knie?

Gut sagt, der Start in Sölden sei ihr wichtig, «um zu sehen, wie ich und mein Knie auf das Rennen reagieren. Diese Erfahrung wird mir während dem ganzen Winter helfen.»

Klar sei aber, dass die Vorbereitungen auf den Gletscherprolog, den sie im Vorjahr und 2013 gewonnen hat, anders ausgefallen seien als sonst: «Normalerweise haben wir uns einen Monat auf Sölden vorbereitet.»

SDA/kfi/fal

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